Sechs Tipps für ein sicheres Arbeiten im Homeoffice

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt in den Ausnahmezustand versetzt, und Millionen Beschäftigte arbeiten nun im Homeoffice statt im Büro. Ob Telearbeit oder Videochats mit Verwandten und Freunden – wir alle verbringen derzeit mehr Zeit im Internet, und damit geht auch ein branchenweiter Anstieg bei Malware und Hacker-Angriffen einher, wie etwa Schadsoftware aus nicht überprüften Softwaredownloads oder Phishing-Versuche. Es ist daher umso wichtiger, dass wir unsere Augen und Ohren offen halten und unseren Teil zum Schutz der Integrität von Systemen sowie persönlichen und geschäftlichen Daten beitragen.

Vielleicht haben Sie sich schon an Ihre neue Arbeitsweise und das Abstandhalten zu anderen Menschen gewöhnt, aber wir haben hier jedenfalls eine Liste von Tipps zusammengestellt, die sowohl das Teleworking als auch das Online-Leben sicherer machen sollen.

Sorgen Sie dafür, dass alle Geräte in Ihrem Zuhause wie Computer, Mobilgeräte und Router softwaretechnisch auf dem neuesten Stand sind. Neben regelmäßigen Updates sollten Sie auch alle Standardpasswörter ändern, um zu verhindern, dass Hacker in Ihr Heimnetzwerk eindringen und Ihre Bewegungen im Internet verfolgen können. Verwenden Sie starke, individuelle Passwörter für WLAN und Router (LastPass hilft Ihnen dabei), und ersetzen Sie das Standardpasswort unbedingt durch ein selbst festgelegtes, sofern Sie das noch nicht getan haben.

  • Sie brauchen Hilfe beim Erstellen eines starken Passworts? LastPass kann eines für Sie generieren und sicher speichern.
  • Sie wissen nicht, wie Sie Ihr WLAN-Passwort ändern? Lesen Sie diese Anleitung.
  • Sie brauchen Hilfe beim Installieren von Routerupdates? Hier erfahren Sie mehr.

Seien Sie stets auf der Hut vor Phishing-E-Mails. Leider geht mit der Zunahme an Telearbeit auch ein erheblicher Anstieg der Phishing-Angriffe einher, bei denen Kriminelle aus COVID-19 Kapital schlagen wollen. Stellen Sie sich daher bei jeder neuen E-Mail eine Reihe von Fragen: Haben Sie diese E-Mail erwartet? Kennen Sie den Absender? Lässt die E-Mail Dringlichkeit durchklingen? Gibt es Links oder Anhänge? Wenn ja, klicken Sie nicht darauf, solange Sie sich nicht von ihrer Legitimität überzeugt haben. LastPass senkt das Risiko, dass ein Phishing-Angriff von Erfolg gekrönt ist, indem es die automatische Eingabe von Passwörtern auf verdächtigen Websites unterbindet. Sie können das automatische Ausfüllen außerdem jederzeit selbst aktivieren oder deaktivieren.

Verwenden Sie nach Möglichkeit die Multifaktor-Authentifizierung. Um die potentiellen Auswirkungen eines Phishing-Angriffs (bei dem Kriminelle Ihre Zugangsdaten erbeuten) abzuschwächen, können Sie für viele sensible Konten wie E-Mail oder Internetbanking die Multifaktor-Authentifizierung aktivieren. Zusätzliche Anmeldeschritte erschweren es Hackern, sich Zugriff zu verschaffen.

Gehen Sie sicher, dass Software auf ihre Sicherheit geprüft wurde, bevor Sie sie auf Ihren Laptop oder Ihr Firmengerät herunterladen. Beim Download von Anwendungen wie Cheat Engines oder privaten Apps ist besondere Vorsicht geboten, da sie Malware, Viren oder unsichere Protokolle enthalten können. Vielleicht hat Ihr Unternehmen bereits eine Lizenz für eine Software mit ähnlicher Funktion.

Gewähren Sie anderen Personen im Haushalt nicht Zugriff auf Ihren Laptop oder Ihre Konten. Ein Mausklick genügt, und schon könnten wichtige Daten unabsichtlich gelöscht oder ein Virus heruntergeladen werden. Greifen Sie wenn möglich auf Ihrem Firmengerät nicht auf private Daten zu und umgekehrt.

Geben Sie Passwörter nur verschlüsselt für andere frei. Tatsache ist: Häufig müssen wir Passwörter an Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, Geschäftspartner, Pflegepersonal oder auch andere Personen weitergeben. Das ist problemlos möglich, ohne Ihre Privatsphäre oder Ihren persönlichen Besitz zu gefährden: und zwar mit einem Passwort-Manager wie LastPass, der Ihre Passwörter sicher verschlüsselt.

Denken Sie daran: Wir sitzen alle im selben Boot. Wenn Sie die oben beschriebenen Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten wie diesen, in denen viele von uns im Homeoffice arbeiten und mehr Zeit online verbringen, in die Praxis umsetzen, dann haben alle etwas davon.